20200324 :

  • Das neuartige Coronavirus hat die USA fest im Griff, die Lage verschlechtert sich von Tag zu Tag.
  • Die Rate der Infizierten steigt rasant an. Mehr als 42.000 Amerikaner sind inzwischen offiziell infiziert, 540 Menschen verstorben.
  • Auch aus anderen Landesteilen kommen immer mehr Katastrophenmeldungen: In Florida,
  • explodiert die Zahl der Infizierten.
  • Ähnliches wird aus Louisiana berichtet, wo die Krankenhäuser in der Metropole New Orleans schon bald heillos überlastet sein könnten.
  • “In dieser Woche wird es richtig schlimm”, warnt Jerome Adams, der Oberste Amtsarzt der US-Regierung und ermahnt seine Landsleute eindringlich, zu Hause zu bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Er muss fürchten, dass die massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise ihm die Chancen auf die Wiederwahl verhageln könnten. Im Weißen Haus macht sich nun offenbar Panik breit.
  • Die Entlassungswelle hat bereits begonnen. Restaurants, Hotels und Bars schicken Mitarbeiter nach Hause, Ladenketten droht die Pleite.
  • Schon machen unter Experten in den USA Horrorszenarien die Runde, nach denen die Arbeitslosenquote im Land bald bei 30 Prozent liegen könnte.
  • Das würde sogar noch den Höchststand während der Weltwirtschaftskrise in den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts übertreffen, als die Quote gut 24 Prozent betrug.
  • Trump würde dann als Präsident mit der schlechtesten Wirtschaftsbilanz aller Zeiten in die Geschichte eingehen.
  • “Wenn es nach den Ärzten ginge, würden sie am liebsten die ganze Welt zusperren”, sagt Trump. Aber
  • dies könnte viel größere Probleme erzeugen, als die Probleme, die durch das Virus entstünden.
  • Amerikas Wirtschaft müsse bald wieder voll in Gang kommen, so der Präsident.
  • In einigen Tagen wolle er deshalb überprüfen, ob die Empfehlungen seiner Regierung an die Bevölkerung, soziale Kontakte wie Restaurantbesuche für 15 Tage möglichst zu vermeiden, in dieser Form unbedingt weiter aufrechterhalten werden müssten.
  • Auch einige weniger betroffene Bundesstaaten könnten ihre Beschränkungen bald schon wieder überdenken. “Das geht vorüber. Wir werden die Schlacht gewinnen.”
  • Dazu passt, dass der Präsident bislang allen Forderungen widersteht, die großen US-Konzerne bei der Bewältigung der Krise ernsthaft mit in die Pflicht zu nehmen.
  • Nach dem sogenannten Defense Production Act könnte der Präsident der Industrie in der Krise eigentlich befehlen, bestimmte Produkte herzustellen, die nun vonnöten sind: Beatmungsgeräte zum Beispiel oder neue Schutzmasken. Aber
  • Trump lehnt dieses Vorgehen bislang ab, weil die großen Wirtschaftsverbände und Konzerne auf solche Eingriffe naturgemäß wenig erpicht sind.
  • naturgemäß
  • “Wir verstaatlichen nicht in diesem Land”, sagt Trump trotzig.
  • Lieber setzt der Präsident darauf, dass die Wirtschaft dem Land freiwillig aus der Patsche hilft.
  • die Wirtschaft
  • Nach Recherchen von US-Medien sind die Autohersteller wahrscheinlich noch Monate davon entfernt, diese Geräte produzieren zu können.
  • abcnews.go.com/Business/wireStory/ap-fact-check-trump-falsely-ventilators-coming-fast-69738539
  • Immer wieder kommt es so zu der bizarren Situation, dass Trumps eigene Berater Behauptungen des Präsidenten nachträglich korrigieren müssen.
  • Ein Mann, dem viele Amerikaner dabei inzwischen am meisten vertrauen, ist der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Doktor Anthony Fauci.
  • Bildschirmfoto vom 2020-03-24 09-50-01
  • Als Trump unlängst zum wiederholten Mal behauptete, Malaria-Mittel wie Chloroquine könnten gegen das Coronavirus helfen und seien womöglich der größte “Game Changer” in der Geschichte der Medizin, wurde er von Fauci auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
  • Es gebe für die Wirksamkeit der Medikamente bislang keine verlässlichen Belege, stellte Fauci vor der Presse nüchtern klar – da stand Trump noch neben ihm.
  • Fauci selbst gab in einem Interview zu, er versuche stets die korrekten Fakten zu präsentieren.
  • www.sciencemag.org/news/2020/03/i-m-going-keep-pushing-anthony-fauci-tries-make-white-house-listen-facts-pandemic
  • www.medicosdomundo.pt/contactos
  • E-mail: mdmp-lisboa@medicosdomundo.pt
  • Erstaunlich dabei: Bislang hat Trump, der Widerspruch bekanntlich wenig schätzt, den Mediziner gewähren lassen.

Die Lage am Morgen: Ohne Angst keine Vernunft Von Susanne Beyer, Autorin im SPIEGEL-Hauptstadtbüro
05:54 Uhr • Politik

Verstaatlichte Unternehmen: SPD will Vorstandsgehälter deckeln Von Gerald Traufetter
06:29 Uhr • Wirtschaft

Das überzeugendste Gerät im Test war die Yarber-Halterung, stabil, flexibel und mit 30 Euro auf jeden Fall sehr viel günstiger als ein Bußgeld (100 Euro),

Waldbrände in Kalifornien: Energieversorger bekennt sich wegen fahrlässiger Tötung schuldig
06:49 Uhr • Panorama

www.spiegel.de/panorama/energieversorger-bekennt-sich-wegen-fahrlaessiger-toetung-schuldig-a-4c90d99e-7e27-4793-92d8-d5becbb8021b
Der US-Energieversorger Pacific Gas and Electric (PG&E) hat wegen der verheerenden Waldbrände in Kalifornien im Jahr 2018 die Verantwortung für den Tod Dutzender Menschen eingeräumt
Der Konzern werde sich in einem Schuldplädoyer bei Gericht dazu bekennen, für die fahrlässige Tötung von 86 Menschen verantwortlich zu sein, teilte das Unternehmen mit.
“Unser Gerät hat das Feuer ausgelöst. Das sind die Fakten”, erklärte Unternehmenschef Bill Johnson.
PG&E werde eine Strafe in Höhe von rund vier Millionen Dollar zahlen, gab der Konzern in der Mitteilung bekannt.
Das sogenannte “Camp”-Feuer zerstörte im November 2018 in Paradise mehr als 12.000 Häuser.
Der Brand wurde auf defekte Stromleitungen zurückgeführt. Starker Wind trug dazu bei, dass sich die Flammen schnell ausbreiteten
2019 hatte sich PG&E schon mit Betroffenen über Entschädigungen in Höhe von rund 25 Milliarden Dollar geeinigt.
Die Forderungen von Tausenden Klägern stammten von mehreren Flächenbränden in Nordkalifornien aus den Jahren 2015 bis 2018.
Kaliforniens größter Energieversorger hatte Anfang 2019 mit geschätzten Schulden in Höhe von mehr als 50 Milliarden Dollar Insolvenz angemeldet.
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom brachte scharfe Kritik an dem Konzern vor. Jahrelange Misswirtschaft hätten zu einem maroden Stromnetz geführt. PG&E habe es versäumt, seine Anlagen sicherer zu machen, etwa durch Investitionen in unterirdische Kabel.

Rückzug ins Private: Deutsche entdecken das Telefon wieder
06:54 Uhr • Wirtschaft

Rettungsdienste in der Coronakrise: Notruf in Not Von Martin U. Müller
06:59 Uhr • Panorama

Raubkunst-Debatte: “Die Nofretete gehört nach Ägypten” Ein Interview von Eva-Maria Schnurr
07:14 Uhr • Geschichte

Coronakrise in Australien: Polizei fahndet in Klopapier-Raubserie nach Tätern
07:40 Uhr • Panorama

Chloroquin gegen Covid-19: Was kann das von Trump gepriesene Malaria-Medikament? Von Irene Berres und Nina Weber
08:24 Uhr • Wissenschaft

Um die Wirtschaft zu retten: Texanischer Vize-Gouverneur fordert von Großeltern, für ihre Enkel zu sterben
09:07 Uhr • Panorama

Während Regierungen auf der ganzen Welt auf strikte Isolation von Infizierten und Ausgangssperren setzen, fordert der amerikanische Vize-Gouverneur Dan Patrick nun einen anderen Weg – und vertritt eine absurde These.
Es könne nicht sein, dass die Wirtschaft der Coronakrise geopfert werde, sagte Patrick in einem Fernsehinterview auf Fox News.
Man müsse wenigstens diskutieren, ob nicht die älteren Bürger geopfert werden sollten.
“Ich denke, es gibt da draußen viele Großeltern wie mich, ich habe sechs Enkel. Ich will nicht, dass das ganze Land geopfert wird”, so Patrick.
Es habe ihn als älteren Bürger niemand gefragt, ob er sein Leben im Tausch gegen das Amerika riskieren würde, das alle liebten – um es für seine Enkel zu erhalten.
Er selbst sei bereit, sein Leben zu geben.
Patricks These deckt sich in Teilen mit der Sicht von US-Präsident Donald Trump auf die Corona-Pandemie.
Vize-Gouverneur Dan Patrick scheint das nicht zu schrecken. “Wir, die 70 Jahre oder älter sind, wir können schon auf uns selbst aufpassen”, sagte er. Jeder, mit dem er momentan spreche, sage ihm, dass man diese Krise aufhalten müsse. “Meine Botschaft ist: Lasst uns wieder zur Arbeit gehen, lasst uns wieder leben.”
Auf Twitter brachten Nutzer ihr Unverständnis für den Vorschlag zum Ausdruck. “Lieber Dan Patrick, Corona tötet auch Menschen im Erwerbstätigenalter. Ihr Verständnis ist genauso falsch wie Ihre Moral”, lautete ein Kommentar.
Ein anderer Nutzer machte auf den Widerspruch zur Pro-Life-Bewegung aufmerksam. Aktivisten setzen sich dabei gegen Abtreibungen ein, meist ordnen sie sich selbst dem konservativen Spektrum zu. Auch der Republikaner Dan Patrick ist Anhänger der Bewegung. Ihr Motto: Jedes Leben ist schützenswert.

News-Update: SPD-Politiker Weil hofft auf Lockerung von Corona-Regeln nach Ostern
09:20 Uhr • Wissenschaft

Coronakrise: So will der Staat Mieter und Vermieter schützen Von Henning Jauernig und Anne Seith
09:22 Uhr • Wirtschaft

Nachschub für deutsche Ärzte: Sechs Millionen Corona-Schutzmasken spurlos verschwunden Von Matthias Gebauer
09:54 Uhr • Politik

Coronakrise: Mehrere europäische Länder verschärfen Maßnahmen
09:54 Uhr • Politik

Bildschirmfoto vom 2020-03-24 10-11-06
Von einem koordinierten europäischen Vorgehen bei der Bekämpfung des Coronavirus war bislang nichts zu sehen.
Für die Briten gelte eine “sehr einfache Anweisung – Sie müssen zu Hause bleiben”, sagte Premierminister Boris Johnson in einer Fernsehansprache.
Das Haus darf nur noch für den Einkauf von Lebensmitteln und Medikamenten sowie für den Weg zur Arbeit verlassen werden. Außerdem sind sportliche Aktivitäten noch einmal am Tag und maximal gemeinsam mit Mitgliedern desselben Haushalts erlaubt.
Versammlungen von mehr als zwei Personen sind verboten und sollen von der Polizei aufgelöst werden.
Kritiker hatten gewarnt, die Pandemie könnte Großbritannien daher noch härter treffen als Italien.
In Frankreich kündigte Premierminister Édouard Philippe eine Ausweitung der bestehenden Ausgangssperre an. Ab Dienstag ist die körperliche Betätigung im Freien strikt eingeschränkt: Joggen und Spazierengehen – auch mit Kindern – dürfen Menschen in Frankreich noch im Umkreis von einem Kilometer um ihren Wohnort und nur noch einmal täglich maximal eine Stunde lang.
Wer das Haus verlässt, muss einen Passierschein ausfüllen und die entsprechende Uhrzeit vermerken. Die meisten Märkte müssen nun schließen.
Die Menschen dürfen nur noch für wichtige Erledigungen, wie zum Arbeiten, zum Einkaufen oder zum Arzt vor die Tür.
Erledigungen, wie zum Arbeiten
Trotz der Ausgangssperre gab es vor allem aus Paris Bilder, auf denen sich Menschen auf Märkten drängten und Jogger sich durch Menschenmengen schoben.
In Italien gilt seit dem 10. März eine Ausgangssperre.
In dem am stärksten betroffenen europäischen Land stellt sich allerdings leichte Entspannung ein. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ging dort zuletzt deutlich zurück, von 6557 am Samstag auf 4789 am Montag.
Auch die Zahl der Verstorbenen sank.
Es gebe “Licht am Ende des Tunnels”, sagte der oberste Gesundheitsbeamte der Region Lombardei, Giulio Gallera.
Spanien ist nach Italien das am stärksten von der Pandemie getroffene europäische Land.
Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte an, die im ganzen Land geltende Ausgangssperre bis zum 11. April zu verlängern.
Die Verlängerung muss noch vom Parlament gebilligt werden.
die Einhaltung der Ausgangssperre, auch Drohnen werden eingesetzt.
Besondere Probleme bereitet in Spanien die Situation in Altersheimen: Soldaten fanden dort völlig sich selbst überlassene Bewohner und in manchen Fällen sogar Leichen in den Betten, berichtete Verteidigungsministerin Margarita Robles.
Sánchez hatte die Bevölkerung erst am Samstagabend auf “sehr harte Tage” eingestimmt. “Wir müssen uns psychologisch und emotional darauf vorbereiten”, sagte der Regierungschef in einer Fernsehansprache. “Das Schlimmste kommt noch.” Das Land stehe vor der größten Herausforderung seit dem Spanischen Bürgerkrieg von 1936 bis 1939.
In den Niederlanden verlängerte die Regierung das bestehende Versammlungsverbot bis 1. Juni.
Sollte das Verbot nicht eingehalten werden, werde eine Ausgangssperre verhängt, kündigte Ministerpräsident Mark Rutte an.
Ursprünglich sollte das Versammlungsverbot am 6. April enden.
Läden und der öffentliche Nahverkehr müssen ab nun außerdem Maßnahmen umsetzen, um einen Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Menschen zu gewährleisten.

Microsoft warnt vor laufenden Hackerangriffen: Zwei Sicherheitslücken gefährden Nutzer von Windows 10
09:55 Uhr • Netzwelt

“Vater” der weltberühmten Comicserie: Asterix-Zeichner Uderzo ist tot
10:16 Uhr • Kultur

Bußgeldkatalog in NRW: Bis zu 5000 Euro Strafe für Verstöße gegen Corona-Regeln
10:19 Uhr • Politik

News-Update am Dienstag: “Dürfen uns keine Illusionen machen”
10:40 Uhr • Wissenschaft

DFL berät über Spiele ohne Zuschauer: Das fühlt sich an wie Endzeitstimmung Von Gerhard Pfeil
10:40 Uhr • Sport

Madonna über Coronavirus: “Wenn das Schiff untergeht, gehen wir alle zusammen”
10:52 Uhr • Panorama

Kriminalstatistik: Straftaten auf niedrigstem Stand seit 1992 Von Wolf Wiedmann-Schmidt
10:56 Uhr • Panorama

Konjunkturhilfen: Altmaier lehnt Corona-Bonds ab
11:15 Uhr • Wirtschaft

www.spiegel.de/wirtschaft/altmaier-lehnt-corona-bonds-ab-a-8f622a81-6573-41ac-b844-5662dd174692
Die CDU/CSU liegt nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa bei 33,5 Prozent – und gewann damit binnen einer Woche fünf Prozentpunkte hinzu. Das sei der beste Wert der Union seit der Bundestagswahl 2017, berichtet die “Bild”-Zeitung, die den Insa-Meinungstrend regelmäßig in Auftrag gibt.
Die SPD kommt laut der Umfrage auf 15 Prozent und gewann damit einen halben Punkt hinzu. Die Grünen kommen auf 20 Prozent und verlieren damit drei Prozentpunkte, die Linke erreicht 7 Prozent (minus zweieinhalb Punkte). Die AfD (12 Prozent) muss einen Punkt abgeben. Die FDP bleibt bei 6,5 Prozent aus der Vorwoche.
“Die überwiegende Zufriedenheit der Deutschen mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung in der Corona-Pandemie verschafft der Union das beste Umfrageergebnis seit der Bundestagswahl”, sagte Insa-Chef Hermann Binkert. “Die Zukunft der Union entscheidet sich daran, wie Deutschland die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen dieser Zeit besteht.”

IN THE WILD —
Windows code-execution zeroday is under active exploit, Microsoft warns
There’s no patch available now. Here’s what to do until Microsoft issues one.

Dan Goodin – Mar 23, 2020 7:40 pm UTC

arstechnica.com/information-technology/2020/03/attackers-exploit-windows-zeroday-that-can-execute-malicious-code/
The security flaw exists in the Adobe Type Manager Library, a Windows DLL file that a wide variety of apps use to manage and render fonts available from Adobe Systems.
The vulnerability consists of two code-execution flaws that can be triggered by the improper handling of maliciously crafted master fonts in the Adobe Type 1 Postscript format.
Attackers can exploit them by convincing a target to open a booby-trapped document or viewing it in the Windows preview pane.
Until a patch becomes available, Microsoft is suggesting users use one or more of the following workarounds:

Disabling the Preview Pane and Details Pane in Windows Explorer
Disabling the WebClient service
Rename ATMFD.DLL, or alternatively, disable the file from the registry

The phrase “limited targeted attacks” is frequently shorthand for exploits carried out by hackers carrying out espionage operations on behalf of governments.
These types of attacks are usually limited to a small number of targets—in some cases, fewer than a dozen—who work in a specific environment that’s of interest to the government sponsoring the hackers.
While Windows users at large may not be targeted initially, new campaigns sometimes sweep larger and larger numbers of targets once awareness of the underlying vulnerabilities becomes more widespread

Corona-Hilfen: Neuseeländische Banken stimmen “Zinsferien” zu
11:39 Uhr • Wirtschaft

“Teile des Landes nur leicht betroffen”: Trumps fatale Corona-Botschaften Ein Video von Andreas Evelt
10:26 Uhr • Politik

Schlagzeilen
Dienstag, 24. März 2020
Report der Bundesregierung: Zahl der Drogentoten steigt deutlich
12:00 Uhr • Panorama
SPIEGEL Ed: Lehren und Lernen in Zeiten von Corona Von Susmita Arp, Silke Fokken, Armin Himmelrath und Miriam Olbrisch
11:58 Uhr • Panorama
Protest gegen Düngemittelverordnung: Bauern drohen mit Produktionsstopps Von Michaela Schießl
11:51 Uhr • Wirtschaft
Verstopfungen im Abwassersystem: Droht die nächste Klopapierkatastrophe? Von Christoph Seidler
11:50 Uhr • Wissenschaft
Afro-Jazz-Superstar: Manu Dibango an Covid-19-Erkrankung gestorben
11:42 Uhr • Kultur
Britische Ausgangsbeschränkungen: Johnsons neue Corona-Regeln stiften Verwirrung
11:39 Uhr • Politik
Corona-Hilfen: Neuseeländische Banken stimmen “Zinsferien” zu
11:39 Uhr • Wirtschaft

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Wie schlimm ist die Lage? So schlimm: Den mexikanischen Drogenkartellen ist die Rohstoff-Lieferkette zusammengebrochen.
blog.fefe.de/?ts=a0872c77
www.the-sun.com/news/567928/coronavirus-hits-mexican-cartels-and-leads-to-shortages-of-meth-and-fentanyl-as-chemicals-cant-be-sourced-from-china/

DRUGS DON’T WORK Coronavirus hits Mexican cartels and leads to shortages of meth and fentanyl as chemicals can’t be sourced from China
Criminal group Jalisco Cartel can no longer secure the chemical ingredients required to make the drug fentanyl, which are also supplied by China, according to Insight crime.
Sinaloa cartel operatives in Mexico told VICE this week that importing the chemicals they need to make methamphetamine and fentanyl has become harder and more complicated, which is creating a shortage and pushing up prices.
“Now we are all struggling to get the chemicals to Sinaloa from China,” one drug trafficker told VICE from Culiacán, Sinaloa.
“We haven’t stopped producing, but the price of meth is getting pushed up because of the scarcity of chemicals from China….transporting them this far is also getting much more expensive,” the cartel operative said.
www.the-sun.com/news/567928/coronavirus-hits-mexican-cartels-and-leads-to-shortages-of-meth-and-fentanyl-as-chemicals-cant-be-sourced-from-china/
China has historically been the main supplier of precursor chemicals and illicitly manufactured fentanyl to Mexico’s cartels.
The chemicals are often mislabeled to conceal what they are, and shipped to major ports in Mexico such as Lazaro Cardenas in Michoacán and Mazatlán in Sinaloa.
2020-03-24-11h54m40s192
2020-03-2

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Infrastrukturapokalypse: In Würzburg holt die Müllabfuhr nur noch den Hausmüll ab, nicht mehr Biomüll, Altpapier oder Sperrmüll.

Update: Eine Leserin schreibt, dass auch in ihren Wohnort in der Schweiz nur noch der Hausmüll abgeholt wird. (Danke, Simon)

[l]

Angeblich soll sich das Coronavirus in dem einen Kreuzfahrschiff 17 Tage lang auf die Oberflächen gehalten haben.

Update: Die Studie selbst sagt nicht, dass die nachgewiesenen RNA-Fragmente noch einsatzfähig waren.
blog.fefe.de/?ts=a0873543
www.wuerzburg.de/buerger/buergerbuero/service/525715.Stadtreiniger-Einschraenkungen-bei-der-Leerung-der-Abfalltonnen.html
blog.fefe.de/?ts=a0873438
www.cnbc.com/2020/03/23/cdc-coronavirus-survived-in-princess-cruise-cabins-up-to-17-days-after-passengers-left.html

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Ein Leser hat eine andere Theorie dafür gefunden, wieso in Italien die Todesrate so hoch ist:

Hab grad was interessantes gelesen: Sekundärinfektionen (meistens bakteriell) habe einen grossen Anteil an den Todesfällen bei covid-19. Das Virus selbst greift des Immunsystem an, das sich dann nicht mehr gegen zusätzliche Bakterien wehren kann. Im Normalfall behandelt man das mit Antibiotika und die Sache ist gegessen.

Nur hat Italien ein grosses Problem mit antibiotikaresistenten Bakterien (~11000 tote pro Jahr vs 69 in Norwegen), wh. geschuldet durch den hohen Antibiotikaanteil im Zuchtfleisch. Anscheinend ist die Lombardei ein Zentrum für die Schinkenproduktion und deshalb arg betroffen. Ähnliches gilt für Spanien.

Originallink: Aftenposten

Der Originallink ist in Norwegisch, daher poste ich das hier mit Zusammenfassung.
blog.fefe.de/?ts=a0873c37
www.aftenposten.no/meninger/kronikk/i/awEP27/derfor-tar-koronaviruset-saa-mange-liv-i-italia-erik-martiniussen

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Die Gesellschaft für Freiheitsrechte hat eine FAQ zu Corona veröffentlicht. Darin sagen sie u.a., dass es für eine allgemeine Ausgangssperre in Deutschland keine Rechtsgrundlage gibt, und sprechen auch über die Telefondatenweitergabe.
freiheitsrechte.org/corona-und-grundrechte/
blog.fefe.de/?ts=a0873d57

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Es gab mal wieder einen Waffenfund bei einem Nazi, äh, harmlosen Waffennarren.
www.rbb24.de/studiofrankfurt/panorama/2020/03/landeskriminalamt-stellt-mehr-als-30-waffen-sicher.html
blog.fefe.de/?ts=a0873e47

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Während sich die Leute alle über die Auslastung des Internets Sorgen machen, schwelt eine ganz andere Krise: die Auslastung des Telefonnetzes.
blog.fefe.de/?ts=a084cc13
heise.de/-4688664

Dienstag, 24. März 2020
Coronavirus: Schleswig-Holstein will Abiturprüfungen absagen
15:39 Uhr • Panorama
Verschobene Sommerspiele: Sieg für die Sportler Ein Kommentar von Jens Weinreich
15:29 Uhr • Sport
Coronakrise: Arbeitslosigkeit in Norwegen verfünffacht sich binnen vier Wochen
15:28 Uhr • Wirtschaft
Delegation aus Asien: Thailands König erhält Sondergenehmigung für Hotelaufenthalt in Bayern
15:25 Uhr • Panorama
Zum Tod von Albert Uderzo: Fettglänzend knusprige Perfektion Ein Nachruf von Timur Vermes
15:22 Uhr • Kultur
Als 22. US-Bundesstaat: Colorado schafft die Todesstrafe ab
15:18 Uhr • Panorama
Türkei: Acht Bürgermeister der prokurdischen HDP offenbar abgesetzt
15:09 Uhr • Politik
Corona-Schock am Arbeitsmarkt: Wir brauchen auch einen Rettungsschirm für Neueinstellungen Ein Gastbeitrag von Arbeitsmarktforscher Enzo Weber
15:06 Uhr • Wirtschaft
Verspätete Quarantäne: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Corona-Ausbreitung in Ischgl
15:00 Uhr • Panorama
Deborah Feldman liest live: Eine Jüdin flieht nach Berlin
14:59 Uhr • Kultur
Gesellschaft in der Pandemie: Befehl von oben, Befehl von unten Eine Kolumne von Margarete Stokowski
14:58 Uhr • Kultur
Corona-Gefahr für Brasiliens Ureinwohner: “Viruserkrankungen sind der größte Killer” Ein Interview von Marian Blasberg und Jens Glüsing, Rio de Janeiro
14:52 Uhr • Politik
Kultur für zu Hause: Diese Events können Sie heute live streamen
14:39 Uhr • Kultur
Worse than Lehman: Coronavirus Tightens Its Grip on the Economy
14:30 Uhr • International
EU: Europaminister beschließen Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien und Albanien
14:24 Uhr • Politik
Zum Tod von DAF-Sänger Gabi Delgado: Türsteher der Neuen Deutschen Welle Ein Nachruf von Christoph Dallach
14:13 Uhr • Kultur
Coronakrise: Bayern verdoppelt Etat für Wirtschaftshilfen
13:43 Uhr • Wirtschaft
iPad Pro im Test: Das kann Apples neues Edel-Tablet Von Matthias Kremp
13:38 Uhr • Netzwelt
Neuer Streamingdienst: Was lohnt sich auf Disney+ (und was nicht)? Von Oliver Kaever
13:38 Uhr • Kultur
Expertentipps von Polarforschern und Astronauten: So vermeiden Sie den Lagerkoller Von Christoph Seidler
13:32 Uhr • Wissenschaft
Fluchtroute: 64 tote Flüchtlinge in Lkw-Container in Mosambik entdeckt
13:31 Uhr • Politik
Studium in der Coronakrise: “Da bleiben einige auf der Strecke” Ein Interview von Wiebke Bolle
13:28 Uhr • bento.de
Wegen Coronavirus: Japan verschiebt Olympische Spiele auf 2021
13:21 Uhr • Sport
Behandlung in Italien: 95-Jährige erholt sich nach Covid-19-Infektion
13:19 Uhr • Wissenschaft
Fünf Jahre nach Germanwings-Absturz: Schweigeminute und Glockengeläut
13:02 Uhr • Panorama
Erforschung der Ansteckungsrate: Telekom übergibt zweiten Handydatensatz ans Robert Koch-Institut
12:43 Uhr • Netzwelt
Kampf gegen Corona: “Dieses Tracking ist eine Schnapsidee” Ein Interview von Jonas Schaible
12:39 Uhr • Politik
Appell des Uno-Generalsekretärs: “Ich rufe zum globalen Waffenstillstand auf”
12:24 Uhr • Politik
News-Update am Dienstag: Londons Bürgermeister “entsetzt” über volle U-Bahnen
12:20 Uhr • Wissenschaft
Coronavirus: Jägermeister liefert 50.000 Liter Alkohol für Desinfektionsmittel
12:19 Uhr • Wirtschaft
TV-Unterhaltung in Corona-Zeit: Alles, alles fühlt sich an diesen Sätzen falsch an Von Anja Rützel
12:15 Uhr • Kultur
COVID – 19 – Relatório de Situação Diário Região do Algarve – 24 de março de 2020
www.arsalgarve.min-saude.pt/wp-content/uploads/sites/2/2020/03/ReporDiario_COVID_19_24mar2020.pdf
ReporDiario_COVID_19_24mar2020
ACeS Barlavento

Forscher der Universität Marburg | Bildquelle: dpa
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Coronavirus
Zwei Medikamente machen Hoffnung

Weltweit werden rund 70 Medikamente erprobt, die gegen Covid-19 helfen könnten. Doch nur zwei davon bieten wirklich Grund zur Hoffnung, berichtet Markus Grill. Auch Impfstoff-Tests haben begonnen. |
www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/coronavirus-medikamente-impfstoff-101.html
derzeit nur zwei Wirkstoffe für hoffnungsvoll: einerseits den Wirkstoff Remdesivir, der einst gegen Ebola entwickelt wurde und jetzt auch in zwei großen Studien an Corona-Patienten in Deutschland getestet werden soll.

Und andererseits Chloroquin, beziehungsweise Hydroxychloroquin, “ein sehr gut bekanntes Malaria-Medikament, das wahrscheinlich auch eine antivirale Wirksamkeit hat und deshalb die Aktivität von SARS-CoV-2-Viren hemmen kann”, so Ludwig. “Diese beiden Wirkstoffe stehen in unserem Bericht an das Gesundheitsministerium eindeutig an erster und zweiter Stelle.”
“So wie diese Studie gemacht wurde, sind wir kein Stück schlauer.”
“Viele kleine Studien mit unterschiedlicher Methodologie bringen uns nicht die klaren und strengen Beweise, die wir brauchen für Behandlungen, die Leben retten.”
Die WHO kündigte deshalb an, jetzt gemeinsam mit den Ländern Argentinien, Bahrain, Kanada, Frankreich, Iran, Norwegen, Südafrika, Spanien, der Schweiz und Thailand selbst eine große mehrarmige Studie unter dem Namen “Solidarity” aufzulegen. “
Die WHO will dazu in der Solidarity-Studie, die höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügen soll, genau die Wirkstoffe testen, die auch Wolf-Dieter Ludwig für aussichtsreich hält: Remdesivir und Chloroquin beziehungsweise Hydroxychloroquin, außerdem das Aids-Medikament Lopinavir in Kombination mit Ritonavir.
erschien in der angesehenen Medizinzeitschrift “New England Journal of Medicine” ein Artikel von Forschern aus China. Sie berichteten, dass die beiden Aids-Medikamente bei Corona-Patienten weder einen Überlebensvorteil zeigten, noch die Genesung beschleunigten.
Einen alten Impfstoff wollen jetzt auch Forscher des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie gegen das Coronavirus testen lassen. Ihr Tuberkulose-Impfstoff VPM1002 mache zwar nicht immun gegen das Coronavirus, könne das Immunsystem aber gegen eine Virusinfektion aktivieren, sagt Stefan H.E. Kaufmann, Pandemieforscher und Infektionsbiologe. Dadurch verringere sich die Gefahr schwerer Krankheitsverläufe und die Todesrate sinke.
Kaufmann hat den Impfstoff vor Jahren am Max-Planck-Institut mitentwickelt, inzwischen wurde die Lizenz an den indischen Impfstoffhersteller Serum Institute of India verkauft. VPM1002 soll in Deutschland jetzt in einer großen Phase-3-Studie an älteren Menschen und Beschäftigten im Gesundheitswesen getestet werden, wie die Max-Planck-Gesellschaft mitteilte.
Coronavirus Zwei Medikamente machen Hoffnung | tagesschau.de

Ein pflegebedürftiger Mann und eine Pflegerin in der eigenen Wohnung | Bildquelle: Retzlaff Exklusiv

Häusliche Pflege
Versorgungsnotstand wegen Corona?

Pflegeverbände schlagen Alarm: Ab Ostern könnten bis zu 200.000 Menschen nicht mehr häuslich versorgt werden, denn viele Betreuungskräfte aus Osteuropa verlassen Deutschland – aus Angst vor Corona. Von G. Schober.
www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/corona-pflegekraefte-notstand-101.html
“Pflegeheime sind voll”

“Die Krankenhäuser können diese Personen nicht aufnehmen, weil sie die Plätze für Erkrankte brauchen. Die Pflegeheime sind voll. Das heißt, dort können auch momentan nicht ad hoc Tausende zusätzliche pflegebedürftiger Menschen aufgenommen werden”, sagt der Kölner Pflegeforscher Michael Isfort vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung zu den Zahlen des VHBP. Momentan wisse man nicht, wie so etwas bewerkstelligt werden sollte.
Derzeit sind nach Schätzung des VHBP rund 300.000 osteuropäische Betreuungskräfte in Deutschland tätig.
90 Prozent von ihnen, also ca. 270.000, arbeiten schwarz.
“Die Betreuungskräfte sind und waren immer schon systemrelevant, und dabei spielt es keine Rolle, ob sie legal oder illegal beschäftigt sind”, erklärt Isfort.
Sie seien einfach als Personen hier in Deutschland systemrelevant, weil nur sie das Versorgungssystem der Pflegebedürftigkeit stabilisieren.
Daher fordert VHBP-Geschäftsführer Seebohm die Bundesregierung auf, den Betreuungspersonen eine Passiermöglichkeit einzuräumen, damit sie die Grenze überqueren könnten. “Das bedeutet eine Registrierungspflicht für diese Betreuungspersonen, damit man weiß, wer kommt”, sagt er.
Bisher kamen die Betreuungskräfte vor allem mit Bussen. Doch Busreisen sind in Deutschland jetzt verboten.
Deshalb werde laut VHBP der Transport auf Kleinbusse oder Autos mit fünf Personen verlagert. “Das ist ein gewaltiges Infektionsrisiko für Betreuungskräfte, die die Hochrisikogruppe Pflegebedürftige versorgen”, sagt VHBP-Geschäftsführer Seebohm im Gespräch mit Report Mainz.
Häusliche Pflege Versorgungsnotstand wegen Corona? | tagesschau.de

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Hass im Netz
Mordaufrufe gegen die Kanzlerin

Auch in der Corona-Krise tobt im Netz der Hass. Nutzer wünschen Kanzlerin Merkel den Tod oder fordern, sie müsse hingerichtet werden. Experten warnen im Interview mit Report Mainz zudem vor der Gefahr durch Anschläge.
In aktuellen Kommentaren auf Facebook über Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu lesen: “Todesstrafe”, “Hinrichten”, “Die Merkel endlich aufhängen, bevor sie noch mehr anrichtet” oder auch: “Ich hoffe, sie verreckt gaaaanz langsam.” Diese Beispiele stammen aus geschlossenen Facebook-Gruppen, von denen manche 20.000, andere sogar 30.000 Mitglieder haben.
“Wir haben nicht nur eine Corona-, wir haben auch eine Hass- oder Rassismus-Pandemie in Deutschland”, sagte der Rechtsxtremismus-Experte Matthias Quent im Interview mit dem ARD-Politikmagazin Report Mainz.
Hans-Gerd Jaschke von der Hochschule für Wirtschaft und Recht meint, das habe mit politischer Auseinandersetzung überhaupt nichts mehr zu tun: “Das ist strafbar und müsste natürlich von den Strafverfolgungsbehörden aufgegriffen werden.”
In einem weiteren Kommentar über die Kanzlerin heißt es: “Vor Merkels ‘Wir schaffen das!’ muss man sich inzwischen mehr fürchten, als vor Goebbels Frage nach dem ‘totalen Krieg’!” Experte Quent bezeichnet das als “Verherrlichung des Nationalsozialismus”.
Hass im Netz Mordaufrufe gegen die Kanzlerin | tagesschau.de

Ein Mann mit einer Schutzmaske in London mit Blick auf die Tower Bridge | Bildquelle: ANDY RAIN/EPA-EFE/Shutterstock
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Während US-Präsident Trump vom “chinesischen Virus” redet, strickt Chinas Regierung an ihrer eigenen Geschichte: US-Militärs könnten Corona nach Wuhan gebracht haben. Es ist eine Propaganda-Schlacht der Supermächte.
Seit gut zwei Wochen ist dieses Schauspiel nun zu beobachten. Ein Propagandakrieg zwischen China und den USA über den Ursprung des Virus.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, hatte in seinen Tweets mehrfach die Vermutung geäußert, es könnten US-Militärs gewesen sein, die das neuartige Virus nach Wuhan gebracht haben.
Seitdem bezieht Präsident Trump das Virus grundsätzlich auf China.
Außenamtssprecher Geng betont zudem: Wer China beschuldige, könne ja in der Corona-Krise auf Schutz-Equipment aus China verzichten.
“Wenn jemand behauptet, ‘Made in China’ sei giftig, kann er ja aufhören, in China hergestellte Masken und Schutzkleidung zu tragen. Und auch keine Beatmungsgeräte nutzen, die China exportiert hat.”
China reagiert extrem dünnhäutig, wenn das Land kritisiert wird. Nach einem Kommentar im “Wall Street Journal” mit der Überschrift “China ist der kranke Mann Asien” wurden vor gut einem Monat drei China-Korrespondenten der US-amerikanischen Tageszeitung ausgewiesen. Begründung der chinesische Regierung: Der Kommentar sei rassistisch und beleidigend gewesen.
In Bezug auf die These, das US-Militär hätte das neuartige Virus absichtlich nach China gebracht, gibt es seltene Uneinigkeit unter chinesischen Diplomaten. Chinas Botschafter in den USA, Cui Tiankai, hatte es verrückt genannt, solche Thesen zu verbreiten.
Und trotzdem: der Propaganda-Krieg um den Ursprung des Corona-Virus läuft. Es ist ein neuer Konflikt zwischen der alten Supermacht USA und der aufstrebenden Supermacht China.
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USA und China im Streit Corona-Propaganda der Supermächte | tagesschau.de

Coronavirus: Umsatz von Airbnb halbiert sich
15:44 Uhr • Wirtschaft

SPIEGEL-Korrespondenten berichten: In Peking wird im Restaurant Fieber gemessen
15:50 Uhr • Politik

News-Update am Dienstag: Hunderte Wohnmobilfahrer sitzen offenbar in Marokko fest
15:55 Uhr • Wissenschaft

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-news-am-dienstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-a-900f0153-688d-49c1-9a4e-c31a08cead60
Auf die Frage, warum er sich zu einer solchen Mahnung veranlasst sehe, sagte Trump, es könne sein, das Amerikaner mit asiatischen Wurzeln mit "etwas gemeiner Sprache" konfrontiert würden. "Das lasse ich nicht zu."
Die Beschäftigten der Deutschen Bahn müssen keine betriebsbedingten Kündigungen wegen der Coronakrise fürchten. Der Konzern und die Gewerkschaften haben dies jetzt in einer Vereinbarung ausgeschlossen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Sie regelt auch zusätzliche Arbeitsbefreiungen für Beschäftigte mit Kindern, Entgeltfortzahlungen, flexiblen Ausgleich versäumter Arbeitszeiten und sichert die Mitsprache der Betriebsräte bei Kurzarbeit.
Obwohl vom iranischen Außenministerium bewilligt und von der Botschaft in Paris angekündigt, will Iran angeblich nun doch kein Team von Ärzte ohne Grenzen (MSF) im Land. "Wir bedanken uns bei MSF, aber derzeit besteht kein Bedarf für solch eine ausländische Mini-Klinik", twitterte Aliresa Wahabsadeh, Berater und Medienbeauftragter im iranischen Gesundheitsministerium. Iran werde mithilfe der Armee die mobilen Krankenhäuser für Coronavirus-Infizierte selbst errichten, so der Berater.
Der Lieferservice-Marktführer Lieferando spürt dadurch nach eigenen Angaben einen deutlichen Zulauf an neuen Restaurants, die ihr Essen auf der Plattform anbieten wollen.
Am Wochenende waren trotz der Verbote Tausende an die Strände gefahren, etwa in Malibu und Santa Monica.
"Auch mich beunruhigen die Nachrichtenbilder von all diesen Leuten und Menschenmengen in unseren Parks und an unserer schönen kalifornischen Küste", sagte Newsom. Die Bilder vom Wochenende dürften sich nicht wiederholen. Den Leuten müsse klar sein, dass es beispielsweise auf schmalen Wanderwegen in Naturparks nicht möglich sei, den empfohlenen Mindestabstand zu anderen Leuten einzuhalten, erklärte der Gouverneur.
Die Ölpreise haben am Dienstag den Aufwärtstrend vom Vortag fortgesetzt. Gestützt wurde die Entwicklung durch die von der US-Notenbank Fed angekündigten Nothilfen für die amerikanische Wirtschaft.
Marktbeobachter sahen auch im schwächeren Dollarkurs einen Grund für die aktuell steigenden Ölpreise:
Am Dienstagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 28,27 US-Dollar. Das waren 1,24 Dollar mehr als am Montag.
Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI kostete zuletzt 24,53 Dollar und damit 1,17 Dollar mehr als am Montag.
"Gelingt es uns, die Infektionszahlen runter zu bekommen, können wir vielleicht nach Ostern anfangen, wieder langsam und stufenweise die Systeme hochzufahren", sagte Weil weiter. "Wir werden uns herantasten."
"Bei uns in Niedersachsen wird die Polizei noch viel zu tun kriegen. Das ist kein Spiel, und wir meinen es sehr ernst", warnte Weil.
Weniger optimistisch äußerte sich der Präsident des Weltärztebunds Montgomery: Er rechnet nicht mit einem schnellen Ende der Coronakrise. "Diese Problematik wird uns mit Sicherheit bis zum Ende des Jahres begleiten"
Altmaier stellte trotz der massiven Staatsausgaben eine relativ schnelle Rückkehr zu ausgeglichenen Haushalten in Aussicht. "Wenn die Krise überwunden ist - und wir hoffen, dass dies in einigen Monaten der Fall sein kann, dann werden wir zurückkehren zur Politik der Sparsamkeit", sagte der CDU-Politiker.
Bei Zusammenkünften von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit, die nicht direkt verwandt sind, werden danach 200 Euro von jedem Beteiligten fällig.
Verbotenes Picknicken kostet 250 Euro pro Teilnehmer.
Der Verzehr von Außer-Haus-Speisen näher als 50 Meter am Restaurant oder Imbiss kostet 200 Euro.
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich besorgt über zunehmende häusliche Gewalt infolge der Corona-Ausgangsbeschränkungen gezeigt. Die Gefahr sei, dass es ein "erhöhtes Konfliktpotenzial gibt und dass es auch zu stärkerer häuslicher Auseinandersetzung kommt, auch zu stärkerer häuslicher Gewalt",
Viele Familien seien derzeit in einer "schwierigen Situation", sagte Giffey. Sie verwies darauf, dass Familien viel zu Hause seien und die Kinder nicht in Kita und Schule gehen könnten.
Am deutschen Aktienmarkt beruhigt sich die Lage weiter. Der Dax gewann wenige Minuten nach Handelsbeginn 6,17 Prozent auf 9280,29 Punkte.
Die italienischen Gesundheitsbehörden haben vor vorschnellem Optimismus angesichts des Rückgangs bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus gewarnt. "Wir dürfen uns keine Illusionen wegen eines leichten Rückgangs machen",
Einer Umfrage der Zeitung "La Repubblica" zufolge befürworten 94 Prozent der Italiener Maßnahmen wie die Schließung von Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen ebenso wie die Ausgangsbeschränkungen.
Im US-Bundesstaat Arizona ist ein Mann nach der Einnahme von Chloroquin gestorben. Seine Frau schwebte am Dienstag noch in Lebensgefahr. Nach Angaben des Krankenhauses in Phoenix hatten die beiden etwa 60-Jährigen ein Mittel genommen, das sonst etwa zum Reinigen von Aquarien genutzt wird. Es beinhaltet demnach ähnliche Inhaltsstoffe wie das Malariamedikament, das US-Präsident Trump als möglicherweise effektiv gegen das Virus Sars-CoV-2 genannt hatte.
Obwohl wegen Ladenschließungen viele Waren zurzeit nur online zu kaufen sind, bemerken Paketdienste in Deutschland noch kein erhöhtes Aufkommen an Sendungen seit Ausbruch der Coronakrise. "Wir sehen bisher normale Sendungsmengen und keinerlei Engpässe" bei der Lieferung,
Die Folgen der Pandemie auf den Onlinehandel seien "bisher nur in Umrissen erkennbar".
Der Luftverkehr über Europa nimmt in der Coronakrise immer weiter ab. Am Montag gab es laut Eurocontrol nur noch 6837 kontrollierte Flüge und damit weniger als ein Viertel verglichen zum Vorjahrestag.
Der Rückgang betrage 75,9 Prozent sei damit so stark wie noch nie seit Beginn der Krise,
Die Bundesregierung lehnt gemeinsame Anleihen bislang wegen der Vergemeinschaftung von Schulden und Risiken ab. Die Debatte über zusätzliche wirtschaftliche Maßnahmen auf EU-Ebene wird am Dienstagabend in der Eurogruppe und am Donnerstag in einem Videogipfel der EU-Staats- und Regierungschefs weitergeführt.
100000 Liter Alkohol erhält das Klinikum Braunschweig derzeit von niedersächsischen Unternehmen zur Herstellung von Desinfektionsmitteln.
Eine Hälfte stelle der Spirituosenhersteller Jägermeister aus Wolfenbüttel zur Verfügung,
Trotz scharfer Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie sind viele Londoner U-Bahnen noch immer voll. In vielen Abteilen stehen Fahrgäste nach wie vor dicht gedrängt nebeneinander.
"Wir müssen mit allen nicht notwendigen Fahrten aufhören", sagte Londons Bürgermeister, Sadiq Khan. "Diese Regeln zu ignorieren, bedeutet mehr Menschenleben zu verlieren."
Etliche Angestellte der Londoner Verkehrsbetriebe sind bereits mit dem Coronavirus infiziert oder befinden sich in freiwilliger häuslicher Quarantäne.
Erstmals seit 1951 wird es am Bodensee in diesem Jahr keine Nobelpreisträgertagung geben. Das Forschertreffen wurde wegen der Coronavirus-Krise abgesagt, teilte das Kuratorium mit.
Ursprünglich sollten sich Ende Juni wieder mehrere Dutzend Nobelpreisträger und Hunderte Nachwuchswissenschaftler in Lindau treffen.
sagte Kuratoriumspräsidentin Bettina Gräfin Bernadotte af Wisborg. Sie sprach von einem "historischen Einschnitt" in der Geschichte der Tagungen.
Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hat angesichts der Schließung von Märkten dazu aufgerufen, heimische Produkte zu kaufen. Wegen der Coronavirus-Pandemie brauche es einen "Wirtschaftspatriotismus", sagte Le Maire. Einzelhändler und Kunden sollten sich vor allem für Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch von französischen Landwirten entscheiden.
In Frankreich sind im Kampf gegen das Coronavirus neuerdings offene Märkte untersagt.
Landwirtschaftsminister Didier Guillaume rief zudem die Bürger dazu auf, Bauern bei der Ernte zu helfen. Rund 200000 Stellen in der Landwirtschaft seien derzeit nicht besetzt,
Wegen der Coronavirus-Krise fehlen ausländische Erntehelfer.
Jetzt hat Kanzler Sebastian Kurz angekündigt, die Maßnahmen gegen die Corona-Epidemie in seinem Land ab dem 14. April schrittweise aufheben zu wollen. Voraussetzung dafür sei aber, dass die Wachstumskurve bei den Infektionszahlen bis dahin deutlich abflache, sagte Kurz bei einer Pressekonferenz.
Die Tourismuswirtschaft appelliert an ihre Kunden, Reisen wegen der Coronakrise nur zu verschieben und nicht ganz abzusagen.
Wenn Reisen nicht storniert würden, bleibe die dringend benötigte Liquidität in den Unternehmen, erklärten der Deutsche Reiseverband (DRV) und der Deutsche Tourismusverband (DTV).
Die weltweiten Reisewarnungen, Grenzschließungen und Ausgangsbeschränkungen führten in der Branche zur größten Krise ihrer Geschichte, gaben die Verbände an.
Hashtag #verschiebdeinereise.
Die italienischen Behörden haben fast 2000 Beatmungsgeräte beschlagnahmt, die für die Behandlung von Covid-19-Patienten nach Griechenland geliefert werden sollten.
Die Geräte und die dazugehörenden Masken und Schläuche seien auf einem Lastwagen entdeckt worden, der gerade auf eine Fähre nach Griechenland fahren wollte, teilten Polizei und Zoll am Dienstag mit.
Sie verwiesen darauf, dass der Export von Beatmungsgeräten aus Italien wegen des Eigenbedarfs seit dem 25. Februar verboten ist.
Die Corona-Pandemie erschwert auch die Arbeit von Hebammen.
Die Hamburger Justizbehörde hat den ersten Fall eines mit dem Coronavirus infizierten Gefangenen gemeldet.
, handelt es sich um einen etwa 30 Jahre alten Mann aus dem offenen Vollzug.
Auch in Russland breitet sich das Coronavirus zunehmend aus - Masken sind hingegen knapp.
Demnach seien Ärzte und andere Krankenhausmitarbeiter des medizinischen und diagnostischen Zentrums Nr. 9 des Verteidigungsministeriums dazu angewiesen, 50 Masken pro Woche herzustellen.
Den Quellen zufolge würden die Mitarbeiter weder zusätzliche Zeit noch die erforderlichen Materialien bekommen, um die Masken zu nähen.
Um Engpässe in der Coronakrise zu vermeiden, hat Russland den Export von Atemschutzmasken und Schutzausrüstung verboten. Premierminister Mikhail Mishustin hat Berichten zufolge das Bildungsministerium, das Verteidigungsministerium, den nationalen Gefängnisdienst und die Nationalgarde angewiesen, mit der Herstellung dieser Ausrüstung zu beginnen.
Wegen der rapide zunehmenden Zahl der Corona-Toten in Spanien wird eine Eishalle in Madrid zum Leichenhaus umfunktioniert.
Wie lange die Leichen auf der 1800 Quadratmeter großen Eisfläche des "Palacio de Hielo", des "Eispalastes", aufgebahrt werden müssten, könne man nicht sagen.
Wegen Verstößen gegen die in der Coronakrise verhängte Ausgangssperre wurden in Jordanien seit Samstag mehr als 1600 Menschen festgenommen. Wie aus Sicherheitskreisen verlautete, wurden die 1657 landesweit Festgenommenen in von der Armee geführte Quarantäne-Zentren gebracht.
Jordanien greift im Kampf gegen das Virus zunehmend hart durch. Wegen der Pandemie hatte die Regierung am Samstag eine landesweite Ausgangssperre verhängt. Zur Begründung gaben offizielle Stellen an, die Bürger hätten sich nicht an die bereits zuvor geltenden Ausgangsbeschränkungen gehalten. Bei Verstößen gegen die Ausgangssperre drohen 14 Tage Quarantäne sowie eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr. Die Regierung mobilisierte die Armee, um die Maßnahmen zu überwachen.
Die EU-Kommission hält es aus datenschutzrechtlicher Sicht für möglich, sensible persönliche Daten im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu verwenden.
Prinzipiell sei die Verarbeitung persönlicher Daten mit Bezug zur Gesundheit laut EU-Datenschutzvorgaben zwar verboten, sagte ein Sprecher der Brüsseler Behörde, der Schutz der öffentlichen Gesundheit könne aber ein rechtliches Motiv für eine Ausnahme von dieser Regel sein.
Die statistische Auswertung anonymisierter Massendaten ist demnach mit der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vereinbar.
Auch der Austausch und die Auswertung personenbezogener Daten seien "aus Gründen des Gemeinwohls" möglich, sagte der Kommissionssprecher.
Die jeweilige nationale Gesetzgebung der EU-Mitgliedstaaten müsse den rechtlichen Rahmen für derartige Abweichungen von der DSGVO definieren.
Die Deutsche Telekom hatte dem Robert Koch-Institut (RKI) vergangene Woche Massendaten zur Verfügung gestellt.
Das RKI will damit die Wirksamkeit der Maßnahmen der Bundesregierung zur Einschränkung sozialer Kontakte untersuchen.
Medienberichten zufolge werden ähnliche Auswertungen in Italien, dem am schlimmsten von der Pandemie betroffenen Land der EU, bereits durchgeführt.
Viele asiatische Länder und besonders China gehen bei der Auswertung persönlicher Daten zur Bekämpfung des Virus noch deutlich weiter.
Die chinesischen Technologiekonzerne Alibaba und Tencent haben Handy-Anwendungen entwickelt, die auf Basis von Bewegungs- und Interaktionsprofilen das Risiko einer Infizierung mit dem Virus bewerten und farblich darstellen.
In mehreren Städten müssen sich Menschen mittlerweile mit dieser App "ausweisen", um etwa die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen zu dürfen.
Bei Volkswagen sollen wegen Lieferproblemen und Absatzschwäche durch die Coronakrise rund 80.000 Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit gehen.
Deutsche Urlauber berichteten am Dienstag von mehr als 300 Wohnmobilen vor der Grenze und etwa 70 weiteren im Hafen von Ceuta.
Die Fährverbindungen zum europäischen Festland sind inzwischen eingestellt.
Die Zahlen sind im Vergleich zur Bevölkerung Indiens zwar relativ klein - allerdings könnte dies an der geringen Zahl durchgeführter Tests liegen. Andererseits hat das Land schnell und früh strenge Maßnahmen ergriffen. So war es unter den ersten, das fast allen Ausländern die Einreise untersagte.
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen warnt vor Internet-Betrügern und angeblichen Wundermitteln gegen das Coronavirus.
sagte von der Leyen: "Unsere Angst wird ihre Geschäftsidee.
Die Zahl von Internet-Delikten habe zugenommen, ebenso die Zahl von falschen Arzneien, Sprays und Ähnlichem.
Mehr als 4,4 Millionen Packungen nicht zugelassener Medikamente seien beschlagnahmt, 37 Verbrecherbanden zerschlagen und 121 Menschen festgenommen worden. 2500 Links zu Webseiten oder Social-Media-Kanälen seien aus dem Netz entfernt worden.
Der Mann habe sich nach der Rückkehr aus einem Skiurlaub in der Schweiz mit Symptomen in häuslicher Quarantäne aufgehalten und sei am Sonntagabend gestorben,
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Live-Ticker-Die-Lage-im-Norden,coronaliveticker156.html
Seit zwei Wochen habe sie sich in häuslicher Quarantäne aufgehalten, da sie nach ihrer Rückkehr aus Deutschland und weiteren europäischen Ländern krank gefühlt habe, schreibt die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg bei Instagram.
https://www.instagram.com/p/B-HwpQkJqrc/
"Ich habe mich müde gefühlt, hatte Kälteschauer, Halsschmerzen und habe gehustet", schrieb sie. "Mein Vater hatte dieselben Symptome, aber viel intensiver und mit Fieber."
In Schweden könne man sich selbst nicht auf Covid-19 testen lassen, sofern man nicht dringende medizinische Hilfe benötige.
"Ich bin deshalb nicht auf Covid-19 getestet worden, aber es ist angesichts der Symptome und Umstände extrem wahrscheinlich, dass ich es gehabt habe."
Thunberg war im Februar und Anfang März in verschiedene europäische Städte gereist, um unter anderem an Klimademonstrationen teilzunehmen, im Europaparlament zu sprechen und Aufnahmen für eine BBC-Dokumentation zu machen.

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